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Der Ev. Diakonieverein Berlin-Zehlendorf e.V. und seine Schwesternschaft stellen sich vor Der Evangelische Diakonieverein wurde 1894 gegründet, um sich sozialer, diakonischer und berufspolitischer Erfordernisse der damaligen Zeit anzunehmen. Sein Gründer, Friedrich Zimmer, verfolgte vier Ziele: Er wollte |
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Die Oberin dieses Hauses, Anna Margarete van Delden ( Persönlichkeiten ), überzeugte Friedrich Zimmer schon bald davon, dass der Verein als Träger neuer Ansätze eine Schwesternschaft brauchen werde. So entstand die Schwesternschaft des Ev. Diakonievereins Berlin-Zehlendorf e.V.. Friedrich Zimmers Anregungen wurden von da an mit Hilfe der Schwesternschaft aufgegriffen und umgesetzt. |
| Diakonieseminare ( Ausbildungsstätten ) wurden überall im Deutschen Reich gegründet. Als Zentrale wurde in Berlin das "Heimathaus" errichtet (1899; Neubau 1928), das in der wechselvollen Geschichte von Diakonieverein und Schwesternschaft immer ein Mittelpunkt für alle Schwestern war und ist ( Geschichte ). | ![]() |
Der Ev. Diakonieverein Berlin-Zehlendorf e.V. ist
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Die Schwesternschaft
Diakonieschwestern sind eine "evangelische Gemeinschaft von Frauen, die Leben und Beruf als Diakonie im Auftrag Jesu Christi" verstehen (aus: "Das Selbstverständnis der Diakonieschwester"). In ihrer Arbeit, in der Zuwendung zu Kranken und Hilfebedürftigen, aber auch in ihrer Dienst- und Lebensgemeinschaft sowie in der Anleitung und Begleitung junger Menschen erfahren und leben sie diesen Auftrag. Die Mitgliedschaft in der Schwesternschaft ist vom Personenstand unabhängig, d.h. es gibt unverheiratete und verheiratete Schwestern mit oder ohne Kinder. Das Leben der Gemeinschaft findet in den Schwesterngruppen in den Arbeitsfeldern statt, gestützt durch die schwesternschaftliche Begleitung - Kurse, Tagungen, Rüstzeiten usw. - seitens des Heimathauses. Dennoch wird man Diakonieschwester nicht zuerst durch das christliche Bekenntnis und den Ruf in die Nachfolge, sondern durch den Eintritt in die Schwesternschaft z.B. zu Ausbildungsbeginn. Dabei ist die Aufgeschlossenheit für die evangelische Grundlage der Schwesternschaft unabdingbar. Schwesternschaft lebt von der Mitgestaltung der geistlichen Gemeinschaft durch jede einzelne Schwester. Die Ausbildung steht auch Christen anderer Konfession sowie Männern offen, die Mitglied im Ev. Diakonieverein werden können. Auch schon die jungen evangelischen Frauen, die die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin oder zur Altenpflegerin durchlaufen, sind Mitglieder der Schwesternschaft, die ihre Angelegenheiten gemäß der Ordnung selbstverwaltet regelt. Diakonieschwestern arbeiten in Einrichtungen ("Arbeitsfeldern" = Krankenhäuser u.a.) mit Ausbildungsstätten, in Schwesterngruppen oder als Einzelne. |
![]() Einsegnungskurs mit ökumenischen Gästen |
Nach der Ausbildung folgt ein Orientierungsjahr. Danach kann die Schwester entscheiden, ob sie weiterhin Mitglied der Schwesternschaft bleiben möchte. Nach mehreren Jahren in der Schwesternschaft kann sie sich in einem Gottesdienst in das kirchliche Amt der Diakonie einsegnen lassen. Die Einsegnung ist mit einem Gelöbnis bzw. persönlichen Bekenntnis zu Jesus Christus verbunden und dient der Schwester als Kraftquelle für ihr persönliches und berufliches Leben. |