| 1895 |
Die nach der Ausbildung im Beruf verbliebenen Schwestern schließen sich zu einem Schwesternverband zusammen. Zu dem Lebensinhalt und -unterhalt, den sie mit ihrem Beruf gewonnen haben, erhalten sie so den Rückhalt an einer Gemeinschaft Gleichgesinnter. Die Aufnahme in den Schwesternverband geschieht in der gottesdienstlichen Feier der Einsegnung.
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| 1897 |
Die Zeitschrift "Blätter aus dem Ev. Diakonieverein" erscheint. Die weit verstreuten Arbeitsfelder werden zu Schwesternschaftsbezirken zusammengefasst. Einweihung der Zentrale des Vereins und der Schwesternschaft, des Heimathauses, in (Berlin-) Zehlendorf. Erste Auslandsarbeit (Antwerpen und New York). Gründung von Heimen für Fabrikarbeiterinnen im Rheinland. Gliederung der Schwesternschaft: Schülerin, Probeschwester, Vereinsschwester, Verbandsschwester, außerdem Reserveschwester.
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| 1900 |
Nach Inkrafttreten des BGB kann der Ev. Diakonieverein rechtlich ein eingetragener Verein werden. Schaffung des Amtes einer "beigeordneten Schwester" im Vorstand.
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| 1906 |
Die Schwesternschaft zählt über 1000 Schwestern. Friedrich Zimmer scheidet aus dem Amt des Vereinsdirektors aus. Die in Preußen eingeführte staatliche Krankenpflegeprüfung hat den in den Diakonieseminaren praktizierten Abschluss zum Vorbild. Die Schwestern legen künftig staatliche Prüfungen ab.
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| 1914 |
Vom Beginn bis zum Ende des ersten Weltkrieges werden Diakonieschwestern in Lazaretten eingesetzt.
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| 1916 |
Gründung der "Zehlendorfer Konferenz" (Zusammenschluss mit anderen, ähnlich aufgebauten evangelischen Schwesternschaften; 1933 umbenannt in "Zehlendorfer Verband").
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| 1918 |
Pensionszuschussfond des Ev. Diakonievereins als zweite Alterssicherung für Diakonieschwestern neben der Rente aus der Angestelltenversicherung; 1940 umgewandelt in den e.V. "Schwesternhilfe".
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| 1919 |
25-jähriges Vereinsjubiläum. Friedrich Zimmer hält den Festvortrag. Es arbeiten 2065 Diakonieschwestern auf 258 Arbeitsfeldern.
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| 1928 |
Einweihung des neuen Heimathauses an der Glockenstraße 8 in Berlin-Zehlendorf.
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| 1931 |
Im Martin-Luther-Krankenhaus in Berlin-Schmargendorf übernimmt der Ev. Diakonieverein erstmals auch die Verwaltung eines größeren Krankenhauses.
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| 1933 |
Im Zuge der "Gleichschaltung" der Schwesternverbände Gründung der Reichsfachschaft deutscher Schwestern; auch die Schwesternschaft des Ev. Diakonievereins wird eingegliedert. Mitgliedschaft in der Diakoniegemeinschaft, dem Zusammenschluss aller evangelischen Schwesternverbände.
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| 1934 |
Bildung von Bezirksschwesternräten. Einführung der Schülerinnenseminare im Heimathaus. Erste Unterrichtsschwester des Ev. Diakonievereins in Stettin.
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| 1935 |
Übernahme der Pflege im Krankenhaus Al Moassat in Alexandrien/Ägypten mit Kriegsunterbrechung bis 1969).
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| 1939 |
Einberufung von Diakonieschwestern zum Einsatz in Reservelazaretten.
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| 1945 |
Flucht und Vertreibung der Diakonieschwestern aus den Bezirken Danzig und Stettin und aus Schlesien. Durch die Kriegsereignisse hat die Schwesternschaft insgesamt 91 Diakonieschwestern verloren. Einrichtung der Zweigstelle West in Göttingen (Auflösung nach Wiedervereinigung 1992).
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| 1946 |
Gründung der Schwesternhochschule der Diakonie im Ev. Johannesstift in Berlin-Spandau; seit 1961 Berlin-Grunewald.
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| 1947 |
Gründung der Diakonieschule in Berlin-Zehlendorf. Gründung der Verwaltungsstelle Ost in Magdeburg.
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| 1950 |
Der Ev. Diakonieverein verliert in den folgenden Jahren den größten Teil seiner Diakonieseminare in den städtischen Krankenhäusern in der DDR. Aufbau neuer Diakonieseminare in der Bundesrepublik Deutschland. Aufnahme des Zehlendorfer Verbandes in DIAKONIA ( www.diakonia-world.org ) (1947 gegründete internationale Föderation diakonischer Gemeinschaften).
Als Zeitschrift des Ev. Diakonievereins und des Zehlendorfer Verbandes erscheint "Die Diakonieschwester" (bis 1941 als "Blätter aus dem Ev. Diakonieverein" erschienen).
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| 1951 |
Die Schwesternschaft des Ev. Diakonievereins wird Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schwesternverbände (ADS) ( www.ads-pflege.de ).
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| 1974 |
Aufgrund der neuen Rentenverordnung in der DDR muss dort die genossenschaftliche Vergütung der Diakonieschwestern zugunsten des Einzelvertrages mit Tarifgehalt aufgegeben werden. Die "Ev. Diakonieschwesternschaft" in der DDR entsteht. Umzug der Zweigstelle in Göttingen in ein neu erbautes Haus.
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| 1984 |
Erster Lehrgang Fachstudienjahr für Stationsführung in der Diakonieschule.
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| 1990 |
Erste Altenpflegeschule des Ev. Diakonievereins in Rotenburg/Fulda. Der Schwesternschaftsteil Ost beschließt, sich dem Westteil wieder an zu schließen. Wiedervereinigung der Schwesternschaftsteile des Ev. Diakonievereins in der Bundesrepublik und in der ehem. DDR
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| 1991 |
Auflösung der Verwaltungsstelle Ost in Magdeburg. Einführung des Orientierungsjahres nach dem Examen. Danach Wahlmöglichkeit innerhalb der schwesternschaftlichen Vergütungsform zwischen der Gruppe A (Vergütung nach genossenschaftlicher Ordnung) oder Gruppe B (Vergütung nach BAT bzw. AVR).
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