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Das Schwesternorchester

Die Musikgruppe, die ihren ersten Auftritt in der Feierstunde im Berliner Dom anlässlich des 100. Jubiläums unserer Schwesternschaft hatte, wurde 1993 von Schwester Barbara Roch aus Wittenberg gegründet. Inzwischen ist das Schwesternorchester zu einem festen Bestandteil der Schwesternschaft geworden.

Jedes Jahr im Januar finden sich die aktiven und pensionierten Schwestern aus allen Arbeitsfeldern
zum gemeinsamen Musizieren im Heimathaus zusammen. Neben dem Erarbeiten der verschiedensten Musikstücke ist die Gemeinschaft sehr wichtig. In den Pausen und während der gemeinsamen Mahlzeiten werden Erfahrungen ausgetauscht, Ratschläge eingeholt und auch mal heftig über Politik und Wirtschaft diskutiert. Doch beim Musizieren herrscht wieder volle Konzentration. Da sich die Gruppe aus einem Blockflöten- und einem Streichquartett zusammensetzt, gehören doppelchörige Konzerte zum festen Repertoire. Die beiden Flötistinnen erarbeiten meist Solokonzerte mit den Streichern, während die Blockflöten separat proben.


Ein kleines Konzert im Friedrich-Zimmer-Haus gehört während der jährlichen Probentreffen immer dazu, ebenso wie der Tagesbeginn mit einer Andacht oder einer kurzen Predigt.

Alle kommen aus Freude am Musizieren zusammen. Dennoch sind regelmäßige Aufgaben ein großer Ansporn und eine Herausforderung. Dazu gehören die Auftritte beim Einsegnungs-
gottesdienst, beim Schwesterntag und die Feiern zu den Oberinnen wechseln.